Am 18. September 2016 werden die Wahlen für das Abgeordnetenhaus von Berlin und für die Bezirksverordnetenversammlungen stattfinden. Wir wollen mit der SPD sowohl in Charlottenburg-Wilmersdorf als auch im Land Berlin wieder stärkste Kraft werden und mit Reinhard Naumann weiter den Bezirksbürgermeister und mit Michael Müller weiter den Regierenden Bürgermeister stellen.

Sowohl die SPD Grunewald als auch die SPD Halensee haben Christian Hochgrebe einstimmig als Kandidaten für das Direktmandat für den Wahlkreis „Charlottenburg-Wilmersdorf 5“ für das Abgeordnetenhaus nominiert. Damit haben zwei Abteilungen der SPD, die in dem Wahlkreis liegen, ihre Geschlossenheit gezeigt und ihren Willen zum Ausdruck gebracht, mit Christian Hochgrebe in den Wahlkampf um das Direktmandat im Wahlkreis 5 zu ziehen. Ferner wurde er durch eine Vielzahl von Arbeitsgemeinschaften der SPD Charlottenburg-Wilmersdorf nominiert. Die Kreisdelegiertenversammlung des Kreises Charlottenburg-Wilmersdorf der SPD, die formell die Kandidaten wählt, hat dies jedoch nicht bestätigt.

 


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Ich möchte Sie auf meiner „Tour de Wahlkreis“ auf eine kleine Reise rund um den Wahlkreis 5 mitnehmen. Schauen Sie auch auf meine Facebook-Seite!

 

Tour de Wahlkreis 5-CW – Teil 1

Am westlichen Ende des Wahlkreises 5 Charlottenburg-Wilmersdorf beginnt heute meine Foto-Tour. Der Grunewaldturm steht auf dem Karlsberg im Grunewald. Der Turm selbst ist 55 Meter hoch und bietet eine wunderbare Aussicht über die Havel, die die Grenze des Wahlkreises markiert.

Der Turm wurde zur Erinnerung an den 100. Geburtstag von Wilhelm I. im Jahre 1899 eingeweiht.

 

Tour de Wahlkreis 5-CW – Teil 2

Vom Grunewaldturm geht es nach Süden, direkt an der Wahlkreisgrenze des Wahlkreises 5 Charlottenburg-Wilmersdorf, die an der Bezirksgrenze zu Spandau mitten durch die Havel verläuft, bis zum südwestlichen Ende an der Lieper Bucht, die im Sommer eine beliebte Badestelle ist. Hier befindet sich auch eine von zwei schwimmenden Wasserrettungsstationen der DLRG.

Von der Lieper Bucht aus verläuft die Wahlkreisgrenze an der Bezirksgrenze zu Steglitz-Zehlendorf in Richtung Osten durch den Grunewald zum südlichen Ende des Grunewaldsees. Direkt am See liegt das Jagdschloss Grunewald, das Kurfürst Joachim II. 1542 errichten ließ und das das älteste Schloss der Stadt ist.

Von dort verläuft die Wahlkreisgrenze am südlichen Ende der Waldtiersiedlung entlang. Wir verlassen hier den Ortsteil Grunewald und kommen im Ortsteil Schmargendorf an, über die Clayallee hinüber bis zum fast vier Hektar großen Messelpark, benannt nach dem Architekten Alfred Messel (1853 – 1909). Vom südöstlichen Ende des Wahlkreises geht es hier weiter Richtung Nordosten.

 

Tour de Wahlkreis 5-CW – Teil 3

Vom südöstlichen Ende des Wahlkreises 5 Charlottenburg-Wilmersdorf geht es weiter Richtung Nordosten. Vom Messelpark verläuft die Wahlkreisgrenze zum Betty-Hirsch-Platz. Betty Hirsch (1873 – 1957) gründete als dänisch-deutsch-jüdische Sängerin 1914 die erste Kriegsblindenschule in Berlin.

Am Roseneck geht es dann weiter, den Hohenzollerndamm entlang, vorbei an der Kreuzkirche, eine der wenigen expressionistischen Kirchen, die 1929 geweiht wurde, nachdem die alte Dorfkirche in Schmargendorf zu klein geworden war.

Am S-Bahnhof Hohenzollerndamm bietet sich ein wunderbarer Blick Richtung Nordwesten zum Messegelände und zum Funkturm. Am Hohenzollerndamm weiter Richtung Osten passieren wir, knapp außerhalb des Wahlkreises, die Christi-Auferstehungs-Kathedrale der Russischen Orthodoxen Kirche Berlin, die 1938 eingeweiht wurde und durch ihre dreischiffige Basilika im russisch-byzantinischen Stil sowie die Zwiebeltürmchen auffällt.

Am Fehrbelliner Platz kommen wir noch vorbei an unserem „alten“ Rathaus Wilmersdorf, das seit dem 14. August 2015 als Notunterkunft inzwischen über 1.000 Menschen, die vor Krieg, Hunger und Vertreibung geflohen sind, Obdach gibt.

 

Tour de Wahlkreis 5-CW – Teil 4
 
In nördlicher Richtung vom Fehrbelliner Platz aus gesehen liegt, zwischen Brandenburgischer und Württembergischer Straße, der Preußenpark mit einer Fläche von 55.000 m². Der Preußenpark hat sich in den letzten Jahren zum inoffiziellen Treffpunkt von Berlinerinnen und Berilnern mit thailändischen Wurzeln entwickelt und ist Vielen inzwischen eher als „Thaipark“ bekannt. Er bietet auf der einen Seite eine Reise ins „Klein-Bangkok“ mitten in Berlin, während wir bei aller Offenheit für Multikulti in Berlin auf der anderen Seite aber auch Sicherheit und Verbraucherschutz nicht vergessen dürfen.
 
Unweit hiervon entfernt, in der Wittelsbacher Straße 28, befindet sich das Atelier meiner Freunde und der bekannten Berliner Maler Sooki Koeppel und Matthias Koeppel, das immer wieder einen Besuch wert ist (jeden Sonnabend von 15-18 Uhr). Viele bekannte Werke wurden hier geschaffen, einige davon hängen im Berliner Abgeordnetenhaus.
 
Vom Adenauer Platz aus läuft die Wahlkreisgrenze weiter bis zum Lehniner Platz gegenüber der Schaubühne. Das 1928 von Erich Mendelsohn errichtete Gebäude, das ehemals ein Kino war, wurde 1981 vom Ensemble der Schaubühne bezogen und ist wichtiger Bestandteil der Kulturlandschaft in der City West.
 
Von hier geht es weiter zum Halensee. Der Ortsteil Halensee wurde Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt und bebaut, und am Halensee selbst bedand sich von 1903 bis 1933 mit dem Luna-Park und den Therassen am Halensee der größte Vergnügungspark Europas. Nach dem Einbau einer Filteranlage konnte in den letzten Jahren die Wasserqualität wieder ganz erheblich gesteigert werden, so dass vielleicht auch in absehbarer Zukunft wieder im See geschwommen werden darf.

 

Tour de Wahlkreis 5-CW – Teil 5

Natürlich hat meine „Tour de Wahlkreis 5“ fünf Teile – hier also der letzte Teil, in dem sich der Kreis schließt und wir insgesamt einmal rund um den Wahlkreis 5 Charlottenburg-Wilmersdorf gegangen sind.

Vom Halensee aus geht es den Werkstättenweg entlang am Rangier- und Güterbahnhof Grunewald, an dessen Rand rund um die Hilde-Ephraim-Straße in den letzten Jahren ein Neubauviertel entstanden ist.

Der Platz vor dem S-Bahnhof Grunwald wurde im Oktober 2015 anlässlich der 30jährigen Städtepartnerschaft zwischen der Stadt Karmiel in Israel und Charlottenburg-Wilmersdorf in Karmielplatz umbenannt. In unmittelbarer Nähne der Gedänkstätte „Gleis 17“ am S-Bahnhof Grunewald ist dies ein wichtiges Zeichen.

Durch den Fußgängertunnel unter den Gleisen und unter der AVUS gelangen wir in die Siedlung Eichkamp, vorbei an den Sportanlagen bis zur Wald-Oberschule, an der ich vor inzwischen schon 22 Jahren mein Abitur abgelegt habe.

Von dort geht es durch den Grunewald Richtung Westen bis zum Stößensee. An der Havelchaussee liegt die „Alte Liebe“ vor Anker und lädt zum Verweilen und Entspannen ein. Auf dem Wasser, an der Bezirksgrenze zu Spandau, geht es am Schildhorn vorbei, wo sich dann der Kreis schließt und wir wieder an unserem Ausgangspunkt ankgekommen sind.

Der Wahlkreis 5 ist vielfältig, bunt und spannend! Ich freue mich, dass Ihr mich auf meiner Tour rund um den Wahlkreis begleitet habt.